Familie

Im Folgenden finden Sie Informationen zu einigen Einrichtungen, Angeboten und Unterstützungsleistungen für Familien in allen Lebenslagen.

 Erziehungsberatungsstellen

Erziehungsberatung bietet Familien professionelle Beratung und Unterstützung in Erziehungsfragen und ist die niedrigschwellige Hilfe, die Eltern, Kindern und Jugendlichen einen vereinfachten und direkten Zugang zur Unterstützungs- und Hilfeleistung ermöglicht (vereinfachtes Hilfeplanverfahren entsprechend § 36a Abs. 2 SGB VIII). Anders als bei den anderen Formen der Hilfe zur Erziehung kann Erziehungsberatung unbürokratisch und unmittelbar erfolgen. Eltern können sich direkt an eine Erziehungsberatungsstelle wenden und müssen nicht über das Jugendamt gehen. Auch junge Menschen selbst können sich beraten lassen (§ 8 SGB VIII). Erziehungsberatungsstellen arbeiten zunehmend auch in Geh-Strukturen, z.B. durch Außensprechstunden, Außenstellen in Sozialräumen oder auch Beratungsleistungen im häuslichen Umfeld von Familien. Erziehungsberatungsstellen engagieren sich auch im Rahmen der Frühen Hilfen und bieten Beratung in Kliniken, Familienzentren, Familienbildungsstätten etc. an.

 

Die Adressen örtlicher Erziehungsberatungsstellen findet man z.B. über die Homepage der Landesarbeitsgemeinschaft (LAG) für Erziehungsberatung.

Verweise

 Familienzentren, Mütterzentren, Mehrgenerationenhäuser

Vor Ort gibt es viele Einrichtungen, die Familien unterstützen und Raum für Begegnung bieten, z.B. Familienzentren, Mütter- und Familienzentren,sowie auchStadteilzentren und Mehrgenerationenhäuser.

Diese bieten eine breite Palette von Unterstützungsdiensten für Familien an. Dazu gehören Beratungsangebote, auch für bestimmte Zielgruppen wie Alleinerziehende oder Familien mit bestimmten kulturellen Hintergründen, außerdem Eltern-Kind-Gruppen, Spielgruppen, Sprachförderung, Elternkurse, Familiengesundheitsförderung und -prävention, Familienbildung, Freizeit- und Sportangebote für Kinder und vieles mehr. Die genauen Angebote variieren je nach Standort. Anlaufstellen vor Ort findet man z.B. über die Internetauftritte der Kommunen (oftmals unter der Überschrift „Kinder, Jugend und Familie“ o.ä.).

Verweise

 Familienbildungsportal und Elterntelefon

 Familienbildungsportal

Damit Kinder sich gut entwickeln können, brauchen Eltern in verschiedenen Lebenssituationen Wissen und vielseitige Kompetenzen. Viele Familien suchen dafür Rat und Informationen im Internet. Deshalb hat der Landesfamilienrat Baden-Württemberg das Onlineportal Familienbildung BW aufgebaut welches sich an Familien, aber auch an Fachkräfte richtet.

 

Auf der Website finden sich Informationen zu den verschiedenen Phasen des Lebens mit Kindern und Jugendlichen, zu den Themen Bildung und Lernen, dem Umgang mit digitalen Medien, aber auch zu den Themen Gesundheit und Finanzen von Familien.

Ein Kalender bietet außerdem einen Überblick über aktuelle Online-Familienbildungsangebote. Eine Landkarte und Porträts von Anbietern der Familienbildung helfen Eltern, Angebote vor Ort zu finden. 

Verweise

 Das Elterntelefon

Das Elterntelefon ist eine bundesweite Hotline, mit der Eltern bei schwierigen Fragen zur Erziehung ihrer Kinder schnell, kompetent und anonym Unterstützung finden können. Eltern habe hier die Möglichkeit in einem vertraulichen Gespräch über ihre alltäglichen Sorgen, Ängste oder Unsicherheiten im Umgang mit ihren Kindern zu sprechen. Sie erhalten dabei  Unterstützung bei der Lösung von Problemen.

 

Das Elterntelefon ist in ganz Deutschland kostenlos unter der Rufnummer 0800 / 111 05 50 zu erreichen.

Verweise

 Sozialpädagogische Familienhilfe

Sozialpädagogische Familienhilfe ist eine Form der Erziehungshilfe. Sie soll durch intensive Betreuung und Begleitung von Familien in ihren Erziehungsaufgaben, bei der Bewältigung von Alltagsproblemen, der Lösung von Konflikten und Krisen sowie im Kontakt mit Ämtern und Institutionen unterstützen und Hilfe zur Selbsthilfe geben. Sie ist in der Regel auf längere Dauer angelegt und erfordert die Mitarbeit der Familie. Angeboten wird sie von öffentlichen und freien Trägern. Bewilligt und finanziert wird sie über das Jugendamt. Somit ist auch das Jugendamt vor Ort der richtige Ansprechpartner für Hilfeangebote.

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