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    Rückblick und Dokumentation der Regionalkonferenzen 2025

    Im Herbst 2025 fanden vier Regionalkonferenzen für das kommunale Integrationsmanagement statt. Viele von Ihnen haben teilgenommen und die Veranstaltungen zum Leben erweckt! Insgesamt kamen über 500 Teilnehmende aus ganz Baden-Württemberg nach Tuttlingen-Möhringen, Remchingen, Leinfelden-Echterdingen und Biberach an der Riß um sich zu vernetzen und Erfahrungen auszutauschen. Wir möchten zurückblicken und Ihnen und allen Mitwirkenden herzlich für den Austausch danken!

     

    Ein Rückblick auf die Regionalkonferenzen:

     

    Die Regionalkonferenzen liefen in allen Regierungsbezirken nach dem gleichen Schema ab. Vormittags gaben Vertretende der lokalen Landkreise, Städte oder beauftragten Träger Einblicke in das örtliche Integrationsmanagement und seine Strukturen. In Tuttlingen-Möhringen berichtete Armin Welte für den Landkreis Tuttlingen. In Remchingen sprach Marcel Gutekunst für den Enzkreis, sowie Bastian Stamm-Müller (Internationaler Bund) und Anika Engel (miteinanderleben e.V.) für die Träger vor Ort. Julie Jeck-Danger stellte die Arbeit des Landkreises Esslingen gemeinsam mit Alexandra Karaspirou vom Sozialen Dienst der Stadt Ostfildern in Leinfelden-Echterdingen vor. Mirjam Geier war ebenfalls in Leinfelden-Echterdingen am Pult und stelle die Arbeit der Stadt Leinfelden-Echterdingen vor. In Biberach war es Matthias Jörg vom Landratsamt Biberach, der zum örtlichen Integrationsmanagement Auskunft gab.

     

     

    Weiterführend berichteten die Vortragenden auch über die Zusammenarbeit mit den Regeldiensten und weiteren Akteuren. Besonders freute uns, dass Linda Mellien vom Jobcenter Tuttlingen und Christoph-Tom Reimann vom Jugendamt Enzkreis an den Veranstaltungen (in Tuttlingen bzw. Remchingen) teilnahmen und über ihre Arbeit und die Kooperation mit dem Integrationsmanagement sprachen. Beide betonten die Bedeutung enger Zusammenarbeit und warben für gegenseitiges Verständnis. In Leinfelden-Echterdingen konnten wir erfreulicherweise Ariane Gölz und Anna Planck von ProjuFa für einen Vortrag zu ihrer wichtigen Arbeit in den Frühen Hilfen und der psychologischen Beratung für junge (geflüchtete) Familien gewinnen.

     

    Weiter ging es mit einem Rückblick auf die Regionalkonferenzen 2024 durch Nathalie Biesold und Ina Eranosan vom Sozialministerium. Sie stellten die Frage „Was haben wir umgesetzt?“ und zeigten auf, welchen Anliegen der Integrationsmanagenden das Ministerium bereits nachgekommen ist und welche Vorhaben noch geplant sind.

     

    Der Nachmittag stand ganz im Zeichen des Erfahrungsaustauschs! Hierfür fanden sich alle Teilnehmenden nach der Mittagspause an Gruppentischen ein, um in zwei Diskussionsrunden zu jeweils einem von sieben Themen zu diskutieren. Dabei wurden Bedarfe erörtert, Lösungsansätze entwickelt und bestehende Ansätze kundgetan.

     

     

    Die Themenvielfalt reichte von der Zusammenarbeit mit Jobcentern und Ausländerbehörden über die Integration geflüchteter Frauen bis hin zu Gewaltschutz und der Sicherstellung des Wohlergehens geflüchteter Frauen und Kinder. Auch Erwartungen und Wünsche an die Koordinierenden Stellen im Integrationsmanagement wurden diskutiert. Ein weiterer Schwerpunkt waren die bessere Teilhabe Geflüchteter an lokalen und regionalen Gemeinschaften, etwa in Vereinen. Wie auch an einzelnen anderen Tischen waren hier sachkundige Akteure vertreten. Vertretende des DLRG und der baden-württembergischen Sportbünde brachten so eine andere Perspektive mit ein und standen auch in den Pausen für Gespräche bereit.

     

    Intensiv diskutiert wurde auch die Frage, wie ein guter Umgang mit Anfeindungen oder Kritik am eigenen Arbeitsfeld – sowohl aus der Öffentlichkeit als auch aus dem beruflichen Umfeld – gelingen kann. Sebastian Altemüller, Referatsleiter Grundsatz Integration im Sozialministerium, hatte dieses Thema bereits bei einigen seiner Begrüßungen aufgegriffen und damit auf die veränderte gesellschaftliche Stimmung gegenüber Geflüchteten hingewiesen und allen für die wertvolle Arbeit und das damit verbundene Dagegenhalten gedankt.

     

    Nach den beiden intensiven Gesprächsrunden fassten die Moderatorinnen Carolin Krumbein und Victoria Saur die wichtigsten Aussagen von den Thementischen zusammen und rundeten den Austausch ab. Mit einem Dank für das Kommen aller Teilnehmenden verabschiedeten wir, die FaFo und das Sozialministerium, und entließen alle mit dem Versprechen, die wertvollen Anregungen aus der Praxis in die Weiterentwicklung des kommunalen Integrationsmanagements einfließen zu lassen.

     

     

    Die Dokumentation, der im Rahmen der Thementische geführten Diskussion, sowie die Präsentationen der Praxisberichte finden Sie hier:

     

    Dokumentation Regionalkonferenzen 2025

     

     

     

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