Neue Bewerbungsphase im Rahmen der „Integrationsoffensive Baden-Württemberg“: Projekte für Empowerment und gesellschaftliche Teilhabe von Kindern und Jugendlichen mit Einwanderungsgeschichte und Diskriminierungserfahrungen
Für die neue Förderphase der Integrationsoffensive Baden-Württemberg, die im März 2027 beginnt, können ab dem 14. September 2026 Anträge auf eine Projektförderung eingereicht werden. Gefördert werden erneut Einzelprojekte, die Kinder und Jugendliche mit Einwanderungsgeschichte und/oder Diskriminierungserfahrungen stärken und ihre gesellschaftliche Teilhabe fördern. Darüber hinaus wird die diversitätssensible Öffnung von Organisationen und Einrichtungen der Kinder- und Jugendarbeit, Vereinen und weiteren Initiativen in Baden-Württemberg unterstützt. Durch vielfältige außerschulische Angebote sollen Begegnungen zwischen jungen Menschen mit und ohne Einwanderungsgeschichte ermöglicht, neue Zielgruppen erreicht und Zugangsbarrieren abgebaut werden. Ziel ist es, innovative Ansätze zu erproben, Diskriminierung entgegenzuwirken und Migration als gesellschaftliche Ressource sichtbar zu machen.
Neben der finanziellen Förderung bietet die Integrationsoffensive Praxisberatung, Qualifizierungsangebote, Unterstützung beim Aufbau von Kooperationen sowie Schulungen für Projektverantwortliche.
Das Programm wird vom Ministerium für Soziales, Arbeit und Gesundheit Baden-Württemberg gefördert und durch die Arbeitsgemeinschaft Jugendfreizeitstätten Baden-Württemberg (AGJF BW) koordiniert.
Anträge zur Projektförderung können bis zum 20. November 2026 eingereicht werden. Im Vorfeld werden im Oktober zwei Online-Beratungstermine angeboten, bei denen Interessierte Fragen rund um die Antragstellung stellen können.
Weitere Informationen zu den Förderbedingungen, zum Antragsverfahren, den Beratungsterminen sowie die Kontaktdaten der Projektfachstelle finden Sie auf der Homepage:
Integrationsoffensive Baden-Württemberg