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    Ihre Ideen und Bedarfe greifen wir auf: Ein Rückblick auf die Regionalkonferenzen 2024

    Im Herbst vergangenen Jahres fanden, wie viele von Ihnen wissen, unsere Regionalkonferenzen statt, an denen Sie zahlreich teilgenommen und sich aktiv eingebracht haben. Durch Ihre Teilnahme, die aktive Mitgestaltung und Ihre inhaltlichen Beiträge, Fragestellungen und Anregungen haben Sie die Veranstaltungen zum Leben erweckt. Sie haben uns damit die Möglichkeit gegeben, die Praxis vor Ort kennenzulernen, Bedarfe zu analysieren, strukturelle Mängel aufzudecken wie auch individuelle, kreative Lösungen vor Ort kennenzulernen. Vielen Dank für die Einblicke, die Sie den Teilnehmenden hierbei gewährt haben.

    Wir möchten den Input Ihrerseits nun nutzen und Ihre Ideen aufgreifen: Hierzu haben wir sämtliche Diskussionsinhalte, Beiträge und Anregungen aus den Workshops zusammengetragen, die Handlungsbedarfe vor Ort festgehalten und Ihre Ideen und Anregungen ebenso wie erste Lösungsansätze gebündelt. Aus den sieben Themenkomplexen „Selbstständigkeit und Teilhabe von Geflüchteten“, „Arbeit als Schlüssel zur Teilhabe“, „Zusammenarbeit mit den Regeldiensten“, „Ehrenamt in der Integrationsarbeit“, „Perspektiven überregionaler Zusammenarbeit“, „Gewaltschutz und Kindeswohl“ sowie „Angst und Ablehnung in der Bevölkerung“ haben wir aus den gewonnenen Erkenntnissen folgende Arbeitspakete geschnürt:

     

    • Wir haben Handlungsfelder definiert, die einer genaueren Betrachtung bedürfen – themenspezifisch möchten wir diese aufgreifen und gemeinsam mit Ihnen weiterdenken. In unseren periodischen Jour Fixen (Mittagsmeetings) werden wir daher Themen rund um den Aufenthaltstitel, den Einstieg in den Beruf oder die Kommunikation mit den Regeldiensten angehen. Gemeinsam werden wir in den Austausch treten mit dem Justizministerium, den Ausländerbehörden und den für das Integrationsmanagement relevanten Förderprogrammen. Unser Ziel ist, die Jour Fixe inhaltlich mit Input-Vorträgen und/oder Schulungen zu untermauern, um fachlich neue Erkenntnisse zu generieren, den fundierten Austausch sowie die kreisweite Vernetzung zu fördern und damit die Zusammenarbeit zu stärken. Wir hoffen auf eine rege Teilnahme Ihrerseits.
    • Auch werden wir (Schulungs-)Bedarfe an die koordinierenden Stellen herantragen und Möglichkeiten der überregionalen Zusammenarbeit beispielsweise in Form von Dolmetscherpools erörtern und damit regionale Angebote verbessern. Mit den koordinierenden Stellen sollen außerdem Maßnahmen zur verbesserten Kommunikation und Kooperation mit den Regeldiensten, darunter insbesondere den Jobcentern, erörtert werden ebenso wie die Einbindung des Ehrenamts. Die hierbei gewonnenen Erkenntnisse werden wir in die Jour Fixe mit Ihnen einfließen lassen.
    • Darüber hinaus haben wir Good-Practice-Beispiele identifiziert, um diese für alle Zuwendungs(letzt)empfänger der VwV Integrationsmanagement 2023 kreisweit sichtbar zu machen. Als Good-Practice-Beispiele werden kreative und wirkungsvolle Lösungen zur Umsetzung der VwV Integrationsmanagement 2023 herausgegriffen. Sie können Ideen für örtliche Handlungsmöglichkeiten oder individuelle Lösungswege vermitteln, die auf andere Kommunen übertragbar sind. Auf den Regionalkonferenzen sind wir dabei auf zahlreiche dieser kreativen Ideen gestoßen, für diese Ideenvielfalt möchten wir uns herzlich bei Ihnen bedanken. Das Integrationsmanagement lebt genau von dieser Eigeninitiative und dem Teilen gemeinsamer Erkenntnisse. Zeitgleich zum Versand dieses Newsletters haben wir einige unter Ihnen bereits angeschrieben, um Informationen zu bestehenden Good-Practice-Beispielen einzuholen. Leider konnten wir auf den Konferenzen nicht alle Beiträge einfangen, sodass wir Sie aktiv bitten und ermutigen, uns ein Good-Practice-Beispiel aus Ihrer Gemeinde, Ihrer Stadt oder Ihrem Kreis mitzuteilen. Die Good-Practice-Beispiele werden sodann bzw. sind bereits auf der Website zur Abbildung der Arbeitshilfe im Integrationsmanagement veröffentlicht. Wenn Sie bereits gesammelte Beispiele durchstöbern wollen, klicken Sie bitte hier.
    • Flankierend werden wir zur Aufarbeitung der Themen aus den Regionalkonferenzen für Sie Newsletter veröffentlichen, um Ihre Bedarfe vor Ort themenspezifisch aufzuarbeiten. Viele noch unbekannte Projekte, Programme und sonstige Angebote sollen damit sichtbar gemacht werden. Auch können wir vielseits auf unsere Website im Integrationsmanagement verweisen, die unter dem Reiter "Beratungsthemen" Projekte in beratungsrelevanten Themengebieten konkret benennt, eine Suchfunktion für Ihre Belange beinhaltet und mittels derer Sie Ihre Ansprechpersonen zu bestimmten Projekten finden werden. Das Wissen für die praktische Beratung im Integrationsmanagement ist hier gebündelt.

    Uns ist bewusst, dass wir die vielschichtige Praxis Ihres Alltags auch mit der Aufarbeitung der Regionalkonferenzen nicht umfassend abbilden können. Auch bitten wir um Ihr Verständnis, dass wir viele strukturelle Probleme nicht zentral für Sie lösen können. Dies, obwohl auch wir vielseits einen Handlungsbedarf sehen. Zu einem nicht unerheblichen Teil sind Sie also auf eine enge Vernetzung untereinander und auf Kooperationen vor Ort angewiesen. Ihre teilweise geäußerte Kritik an der VwV Integrationsmanagement 2023 sowie Ihre Kritik an der Definition und der Rolle der Integrationsmanagenden einschließlich ihres Selbstverständnisses und der teilweise unzureichenden Akzeptanz des neu geschaffenen Berufsbildes innerhalb Ihres Kreises nehmen wir gerne auf, ebenso wie Ihren Wunsch nach einer regelmäßigen, positiven Berichterstattung oder einem Voranschreiten des Digitalisierungsprojekts. Auf diese Aspekte werden wir im Rahmen unserer zukünftigen Arbeit ein besonderes Augenmerk legen.

    Daher ist es uns ein großes Anliegen, Ihre Interessen – wo möglich – zu bündeln, um schon zeitnah an wesentlichen Stellschrauben zu drehen. Gemeinsam können wir das Integrationsmanagement weiterentwickeln, die Zusammenarbeit mit den Regeldiensten verbessern und perspektivisch, auch in Hinblick auf das neue digitale Tool, Wirkungsmechanismen herausarbeiten. Denn gerade durch die Analyse der Wirkungsmechanismen im neu zu entwickelnden Tool kann eine gewisse Dysfunktionalität in der Zusammenarbeit mit den Regeldiensten offengelegt und damit die Arbeit der Integrationsmanagenden nachhaltig und langfristig verbessert werden. Die oben genannten Maßnahmen sind aus unserer Sicht ein wichtiger Schritt zur Weiterentwicklung des Integrationsmanagements. Die Umsetzung dieser Maßnahmen können wir nur gemeinsam bewerkstelligen, da Ihre Perspektive, Ihre Erfahrung und Ihr Wissen zählen. Wir möchten uns daher für Ihr Engagement herzlich bedanken und freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit mit Ihnen.

     

    Eine Dokumentation der im Rahmen der Thementische geführten Diskussionen sowie die Praxisberichte können Sie hier abrufen:

     

    Gesamtdokumentation der Thementische aller Regionalkonferenzen

     

     

    Praxisbericht_Stadt Karlsruhe

     

    Praxisbericht_Landkreis Ravensburg

     

    Praxisbericht_Integrationszentrum Weingarten

     

    Praxisbericht_Stadt Waiblingen

     

    Praxisbericht_Schwarzwald-Baar-Kreis

     

     

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